Special „Digital Animal Farming“ Management. Tiergesundheit. Transparenz.

Im Rahmen dieser Sonderschau geht es Tierarten übergreifend um Fragen der Digitalisierung von Produktionsprozessen im Stall und auf dem Betrieb. Ob in der Produktionsüberwachung, bei der Tiergesundheit und beim Tierwohl, der betrieblichen Nährstoffbilanz oder auch der Transparenz zum Kunden: Durch den Einsatz von Sensoren und zielgerichtetes Datenmanagement können die Bedürfnisse der Tiere, der Umwelt, des Landwirts sowie der Verbraucher gleichermaßen berücksichtigt werden.

Durch die Vernetzung von Systemen und Technologien im Betrieb lässt sich das Management vereinfachen und Fehler können vermieden werden.

In Halle 26 präsentieren Aussteller auf einer Spezialfläche Exponate und Erläuterungen zur Tierhaltung im digitalen Zeitalter. Geplant sind darüber hinaus kurze Vortragsveranstaltungen und Diskussionsrunden im Forum.

Wirtschaftlichkeit, Tiergesundheit sowie Transparenz und Qualität in den Prozessen sind Schlüssel für langfristig erfolgreiche Perspektiven in der Nutztierhaltung. 

Eine zunehmend digital vernetzte Welt bietet neue Möglichkeiten, um Produktivität und Tiergerechtheit sowie Informations-Management und den nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen erfolgreich zu verbinden. Dazu brauchen Landwirte gut nutzbares Know-how und effizient vernetzte Technologien. 

Unter dem Leitthema „Digital Animal Farming“ informiert die DLG gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Beratung im Rahmen dieses Specials auf der EuroTier 2018 in Hannover über die Bedeutung der Digitalisierung für die moderne Nutztierhaltung. 

 

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Fachbeiträge zum Special

Tierhalter gestalten Digitalisierung: Alles im Blick - alles im Griff

Tierhalter gestalten Digitalisierung: Alles im Blick - alles im Griff

Wenn es um Landwirte und Nutztiere geht, darf ein Zitat nicht fehlen: „Das Auge des Herrn mästet das Vieh“. Die einfache Wahrheit bestätigt sich im Zeitalter des “ Digital Animal Farming“. Es schauen mehr Augen hin als je zuvor.

Versprochen ist versprochen

Versprochen ist versprochen

Das Thema ist hoch emotional besetzt: Tierwohl. Bereits über die richtige Definition wird heftig diskutiert. Von den praktischen Maßnahmen ganz zu schweigen. Einigkeit besteht in einem Punkt: Tierwohl und Gesundheit der Nutztiere hängen unmittelbar zusammen.

(K)eine Gefühlssache - Sensoren in der Nutztierhaltung

Jeder kennt das: Eine leichte Brise bei hohen Temperaturen wirkt angenehm. Ist es kalt, lässt der Wind frösteln. Wie das (Stall-)Klima empfunden wird, ist jedoch eine andere Angelegenheit. Fachleute sprechen von dem „Wind-Chill-Effekt“.

Die Liebig-Tonne neu gedacht

Digital Animal Farming hat das Zeug, um agrarpolitische Vorgaben auf deren Praxistauglichkeit zu überprüfen. Das Prinzip der Düngeverordnung ist nichts anderes als die Umkehr der „Liebig-Tonne“. Hatte Justus von Liebig als Begründer der Agrarchemie im 19. Jahrhundert mit der nach ihm benannten Tonne das Minimum-Prinzip erklärt, so geht es heute anders herum.  

Landwirte als souveräne Datenmanager

Mal ehrlich: Können Sie die Begriffe „Datenhoheit, -schutz und -sicherheit“ definieren? Wenn Sie „absolut sicher“ antworten, dann gehören Sie zu einer mutmaßlichen Minderheit. Die Sache ist ja auch nicht ganz einfach, denn einiges ist noch in der Diskussion und angesichts der rasanten Digitalisierung kommen laufend neue, noch zu klärende, Aspekte hinzu.   

Big Data revolutioniert Tierhaltung

Big Data hat das Potential für wesentlich mehr Effizienz in der Tierhaltung, muss aber selbst effizient realisiert werden. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, stellt schnell fest: Es geht nicht darum Unmengen an Daten zu sammeln, sondern die "richtigen" Daten zu verwerten. Es gilt für jeden Betrieb zu entscheiden, wie die (zukünftige) Betriebsstruktur aussehen soll.

Tierhaltung näher an den Verbraucher bringen

Jenseits von Kommunikation und Marketing erfüllt "Digital Animal Farming" bereits heute wichtige Verbraucherwünsche. Die durchgehende Qualitätskontrolle vom Stall bis zum "Point of Sale" ist Realität.

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